Die Hygieneregeln gegen die Corona-Pandemie haben viele Bereiche unseres Lebens verändert. Wer eine neue Wohnung sucht, stößt immer öfter auf virtuelle Besichtigungsangebote. Was bei einer Wohnungsbesichtigung wichtig ist - plus: die Besichtigungs-Checkliste.
Die Corona-Pandemie hat in der Immo-Branche für einen Digitalisierungsschub gesorgt. Diverse Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen ließen die Anzahl der Wohnungsbesichtigungen vor Ort abnehmen; die Anbieter reagierten darauf mit dem Ausbau virtueller Besichtigungsmöglichkeiten. Die Palette reicht dabei von Präsentationsvideos über 360-Grad-Aufnahmen – manchmal unterstützt durch Home Staging) – bis hin zum moderierten Live-Video oder gänzlich virtuellen Rundgängen mit speziellen Virtual-Reality-Brillen.
Generell ist eine virtuelle Besichtigung eine gute Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck von einer Wohnung zu verschaffen und eine Vorauswahl zu treffen. Auch wenn einem die Präsentation der Wohnung noch so zusagt, sollte man allerdings kühlen Kopf bewahren und jedenfalls eine persönliche Besichtigung folgen lassen. Was die virtuelle Besichtigung nicht vermittelt, sind neben der Atmosphäre auch Einwirkungen von draußen, wie Lärm oder Gerüche. Auch die Lage im Haus, der Zustand des Hauses selbst sowie die unmittelbare Umgebung des Gebäudes samt deren Infrastruktur lassen sich nur bei einer persönlichen Besichtigung erkunden.