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Sind Wohngemeinschaften wirklich günstiger? (c) iStock

Wohngemeinschaften - die Melkkühe der Immobilienbranche

In Österreich gibt es rund 280.000 StudentInnen. Nur ein Bruchteil davon findet einen Platz im heiß begehrten Studentenheim. Die Mehrzahl jener, die aufgrund des Studiums nicht in ihrer Heimatstadt bleiben können, muss daher auf den privaten Wohnungsmarkt ausweichen – und dort wird diese Tatsache weidlich ausgenützt. „WG-tauglich“ ist der beliebteste Begriff in Inseraten für jene Wohnungen, die ansonsten aufgrund der überhöhten Preise und der mangelhaften Ausstattung kaum Abnehmer finden würden. Wohngemeinschaften hingegen nehmen diese Kosten meist widerspruchslos hin,

Doch nicht nur bei überhöhten Mieten zahlen die StudentInnen kräftig drauf. Auch bei den Maklerprovisionen und Kautionen vergisst so mancher Vermieter gerne auf gesetzliche Vorschriften. So finden sich immer wieder befristete Studentenmieten auf ein oder zwei Jahre, obwohl eine gesetzliche Mindestbefristung von drei Jahren besteht. Auch der gesetzlich vorgeschriebene Abschlag von 25 Prozent bei befristeten Mietverträgen fällt häufig unter den Tisch. Ebenso gang und gäbe bei Studentenmieten sind überhöhte Maklerprovisionen.

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