Warum es sich für Mieter auszahlen kann, die Betriebskostenabrechnung genau zu kontrollieren, illustriert ein aktueller Fall der Mietervereinigung Wien.
Bunt wie das Treiben in der Begegnungszone der Wiener Mariahilfer Straße an einem Samstag ist auch die Nutzung der Gebäude. Geschäfte, Lokale, Vereine, Büros, Ordinationen und natürlich auch Wohnungen liegen hier neben- und oft auch übereinander.
In einem dieser gemischt genutzten Häuser wohnt Max Kirsch (Name von der Redaktion geändert). 2017 wurden ihm von der Hausverwaltung Betriebskosten in Höhe von 31,70 Euro netto (pro m² Nutzfläche im Jahr) verrechnet – ohne Lift. Kirsch verglich diesen Wert mit dem von der Mietervereinigung erstellten Betriebskostenspiegel, in dem als Durchschnittswert 25,20 €/m² ausgewiesen wurden. Auf der Suche nach eventuellen Fehlern in der Betriebskostenabrechnung wandte sich der Mieter an die Experten der Mietervereinigung (MVÖ).